InterCamp 2017 Warendorf

Was für ein Erlebnis. Das InterCamp hat diese Jahre zum 50. Mal stattgefunden und wir konnten dabei sein. Von Freitag bis Montag versammelten sich 3.200 Pfadfinder aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, den Niederlanden, Tschechien, Polen, der Slowakai, Amerika und auch wir Deutschen direkt am Emsufer in Warendorf. Vom Stamm Ostgoten konnten wir mit knapp 20 PfadfinderInnen teilhaben und haben neben unseren alten Bekannten, den Kreuzrittern, wieder viele andere Stämme und neue Freunde kennengelernt.

Bei der Opening Ceremony sahen wir alle verschiedenen Länder und Gruppen mit ihren Bannern und blauen, roten oder ganz anderen Kluften, die uns begeisterten. Auch die flotten Polinnen in ihren Kluft-Rock Kombination fielen vor allem unseren neusten Mitreisenden auf. Als nach der Begrüßung die Spiele endlich starteten, konnten sich die multinationalen Gruppen erst einmal vorsichtig kennenlernen.  Doch spätestens nach dem zweiten oder dritten Spiel wurde munter zusammen gelacht und jede Herausforderung gemeistert. Egal ob in einem Spiel gemeinsam die „Berliner Mauer“ überwunden werden musste oder im allseits beliebten Kubb Holz um Holz abgeräumt wurde, keiner blieb ohne einen neuen Freund zurück und auch alle Stempel wurden fleißig gesammelt.

Neben den Spielen gab es auch auf dem Lagerplatz der Plaza und bei den Shops viel zu erkunden und zu erleben. Nachdem jeder der wollte den jährlichen Intercamp Aufdruck bekommen hatte konnte geswopt werden was wollte. So blieb es nicht nur bei Halstüchern und Aufnähern die getauscht wurden, mal war sogar ein tschechisches Barret dabei. Auch wir Leiter hatten dabei viel Spaß bei der Erkundung der Stadt und unseres Subcamps. Höhepunkt des Tages war das Plazaprogramm am Abend, bei dem die besten Gruppen der Subcamps bei wilden Kissenschalchten und riesigen Heißen Drähten gegeneinander antraten. Mit dem ganzen Camp haben wir Macarena getanzt und waren aufgedreht wie die Flummis, beim gemeinsamen Sammelspiel.

Nach einem so aufregendem ersten Tag war es kein Wunder, dass wir nicht als erstes zur Hike am nächsten Tag aufbrachen. Gut gestärkt und motiviert ging es los zum 15 km Marsch entlang der Ems, mit weiteren lustigen Spielen auf unserem Weg. Und auch als Ostgoten-Team bewiesen die Kinder ihr Spiele-Talent. Selbst nach mehr als der Hälfte der Strecke waren noch alle zum Lachen aufgelegt. Nur zuletzt konnten uns die Kreuz-Ritter überholen, der Regen überraschte uns und mit müden Füßen kamen wir schließlich wieder am Lagerplatz an. Doch bis zum Food-Festival am Abend waren wir alle wieder fit und konnten uns durch die verschiedenen Köstlichkeiten probieren. Mal wieder groß im Rennen waren Crêpe und Pfannkuchen bei allen Teilnehmern, aber auch unser klassisch rheinischer Milchreis kam sehr gut an und war schon schnell ratzeputz leer gegessen. Dafür konnten wir so manch leckeres Bigos, Chili, Katoffelsalate und vieles mehr kosten. Wie immer ein köstliches Spektakel. Danach klang der Abend wieder spannend an der Bühne aus, bis wir erschöpft und ein bißchen traurig, dass es bald schon zu Ende ist, zu Bett gingen.

Nach 3 spannenden Tagen InterCamp stand am Montag dann der Abschied bevor. In einer bewegenden Abschieds-Ceremony sangen wir mit allen Pfadfindern zusammen „Nehmt Abschied Brüder“. Bei strahlendem Sonnenschein ging der Abbau ganz schnell, sodass genug Zeit blieb, um sich von allen neuen Freunden zu verabschieden und vielleicht noch das ein oder andere Halstuch im Andenken zu tauschen. Erschöpft kamen wir schließlich Zuhause bei unseren Lieben an. Dabei blicken wir zurück auf ein grandioses langes Wochenenden auf dem viele neue Freunde und Erinnerungen gesammelt wurden. Schon jetzt sind wir gespannt auf das nächste Mal und bis dahin wünschen wir allen ein Gut Pfad.

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